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Häufige Fragen

Mein Arbeitgeber interessiert sich für einen Anschluss an PUBLICA. Wie ist vorzugehen?
 

Ihr Arbeitgeber soll von PUBLICA ein unverbindliches Gespräch oder eine Offerte verlangen. Wir freuen uns über jede Kontaktaufnahme:

Was beinhaltet ein Anschluss an PUBLICA?
 

Als Sammeleinrichtung führt PUBLICA die berufliche Vorsorge (2. Säule) für mehrere Arbeitgeber bzw. für deren Arbeitnehmenden durch. Mit dem Anschluss an PUBLICA werden die Arbeitnehmenden gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter, Invalidität und Tod vorsorgeversichert. Über die Wahl des Vorsorgeplans bestimmt der Arbeitgeber, im Einverständnis mit seinem Personal. 

Welche Formalitäten sind für einen Anschluss an PUBLICA zu erledigen?
 

Es ist ein Anschlussvertrag zwischen der Arbeitgeberfirma und PUBLICA abzuschliessen. Ferner ist die Wahl eines Vorsorgeplans zu treffen und es ist ein "paritätisches Organ" (Vorsorgekommission) aus Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern zu bilden. Für die Übernahme aus einer bestehenden Vorsorgelösung wird ein Übernahmevertrag zwischen den beiden Vorsorgeeinrichtungen abgeschlossen.

Unter welchen Bedingungen ist ein Anschluss an PUBLICA möglich?
 

Anschlussberechtigt sind Institutionen/Arbeitgeber, die entweder dem Bund nahe stehen (vom Bund gegründet oder finanzielle Beteiligung des Bundes) oder die öffentliche Aufgaben des Bundes, eines Kantons oder einer Gemeinde erfüllen. Diese Aufgaben müssen auf einem Erlass des entsprechenden Gemeinwesens beruhen.
Das zu übernehmende Vorsorgewerk muss mindestens einen Deckungsgrad von 100% aufweisen. Ist das Rentendeckungskapital höher als das Vorsorgekapital der Aktivversicherten, dann ist bei Vertragsbeginn ein Deckungsgrad von 110% erforderlich.

Können sich auch privatrechtliche Aktiengesellschaften, Stiftungen und Genossenschaften PUBLICA anschliessen?
 

Ja. Der Anschluss hängt nicht von der Rechtsform des Arbeitgebers ab, sondern von dessen Tätigkeit. Zu beachten sind jedoch die bereits erwähnten grundsätzlichen Anschlussbedingungen.

Wenn wir uns als kantonale oder gemeindeeigene Anstalt bei PUBLICA anschliessen: Inwiefern stehen wir dann unter dem Einfluss des Bundes?
 

Der Bund hat PUBLICA gegründet und ist gleichzeitig der grösste Kunde. Die einzelnen Vorsorgewerke der Sammeleinrichtung PUBLICA sind jedoch voneinander getrennt (eigene Finanzierung; eigener Vorsorgeplan, eigener Deckungsgrad) und stehen somit – mit Ausnahme einiger Vorsorgewerke von bundesnahen Betrieben – nicht unter dem Einfluss des Bundes. Alle Vorsorgewerke sind jedoch eingebunden in die Organisationsstruktur von PUBLICA: Die Kassenkommission als oberstes paritätisches Organ (vergleichbar mit dem Stiftungsrat) legt gewisse Parameter (technischer Zinssatz und Umwandlungssatz) für alle Vorsorgewerke verbindlich fest.

Kann ich den Vorsorgeplan bei PUBLICA frei wählen?
 

PUBLICA zeichnet sich durch ein vielseitiges Produkteangebot aus. Nebst standardisierten Vorsorgeplänen (ohne BVG-Minimalplan) können im Sinne eines Baukastensystems auch individuelle Pläne zusammengestellt werden. PUBLICA bietet Beitrags- und Duoprimatspläne (Mischprimat) an, jedoch keine reinen Leistungsprimatspläne. Als Finanzierungssystem gilt die volle Kapitaldeckung (Teilkapitalisierungsverfahren ausgeschlossen).

Welches sind die Vorteile von PUBLICA gegenüber einer Vollversicherungslösung?
 

Als öffentlich-rechtliche Vorsorgeeinrichtung sind wir eine Nonprofit-Organisation und müssen nicht Aktionäre und Teilhaber mit Dividenden und Gewinnen bedienen. Dementsprechend sind unsere Verwaltungskosten tief. Als eine der grössten Pensionskassen profitieren unsere Kunden zudem von Skaleneffekten. Alle Vorsorgewerke partizipieren anteilsmässig am Nettoertrag der Vermögensanlagen von PUBLICA.
Unsere Produkte, Tarife und Kosten sind sehr transparent. Für Grosskunden führen wir autonome Vorsorgewerke, sodass diese als faktisch eigenständige Pensionskassen unter dem professionellen Dach von PUBLICA geführt werden. Für Klein- und Mittelkunden bieten wir eine interne Rückversicherung für die Risiken Tod und Invalidität an. Die direkte und ungekürzte Beteiligung am Netto-Vermögensertrag ergibt auf lange Sicht eine höhere Rendite als bei Vollversicherungslösungen.

Welches sind die Vorteile von PUBLICA gegenüber anderen autonomen Sammeleinrichtungen?
 

Nebst ihrer Grösse und den tiefen Verwaltungskosten besticht PUBLICA einerseits durch nachweislich sehr tiefe Vermögensverwaltungskosten (Gesamtvolumen rund 35 Mia.). Und andererseits können bei PUBLICA verschiedene Stufen der Rückversicherung gewählt werden: Wir führen autonome Vorsorgewerke (die von der Grösse her keine Rückversicherung benötigen) und halbautonome Vorsorgewerke (mit Stop-Loss-Versicherung oder kongruenter Rückversicherung der Risiken Tod und Invalidität). Diese Bedingungen erlauben es der angeschlossenen Organisation ihre eigene Vorsorgepolitik über PUBLICA zu verwirklichen. Zusätzliche Stärken von PUBLICA sind ausserdem die hoch entwickelte Infrastruktur und ein ausgebautes Qualitätsmanagement.

Welche Risiken beinhaltet ein Anschluss an PUBLICA?
 

Das Anlagerisiko wird von allen Vorsorgewerken von PUBLICA gemeinsam getragen. Mit einer diversifizierten Strategie werden die sich an den Finanzmärkten ergebenden Möglichkeiten bei vertretbarem Risiko ausgeschöpft und eine optimierte Performance erzielt. Schwankungen der Finanzmärkte bilden sich jedoch auch im Portfolio von PUBLICA ab, sodass das Risiko einer temporären Unterdeckung nie ausgeschlossen werden kann (das gilt bekanntlich für alle autonomen Pensionskassen).
Das Risiko der Langlebigkeit (steigende Lebenserwartung) wird von jedem Vorsorgewerk für sich getragen. Durch eine vorsichtige Bewertung der Vorsorgeverpflichtungen wird dieses jedoch minimiert.

Mit welchen Kosten ist ein Anschluss an PUBLICA verbunden?
 

Kostentransparenz ist für PUBLICA ein zentrales Anliegen. Wir unterscheiden zwischen vier Kostenarten:

  • Kosten für die Altersvorsorge (Sparprämien, Altersgutschriften);
  • Kosten für die Risiken Tod und Invalidität (Risikoprämie);
  • Kosten für die allgemeine Verwaltung (Kostenprämien);
  • Kosten für die Vermögensverwaltung.

Die laufenden, monatlich fakturieren Prämien beinhalten die Kosten für die Alters- und Risikovorsorge. Die Kostenprämien werden quartalsweise in Rechnung gestellt. Die Vermögensverwaltungskosten werden direkt der Bruttoperformance belastet. Somit wird die Nettoperformance anteilsmässig jedem Vorsorgewerk gutgeschrieben.
Die Höhe der Spar- und Risikoprämien hängt vom gewählten Vorsorgeplan ab. Die Kostenprämie bewegt sich je nach Grösse und Struktur des Vorsorgewerks in der Regel zwischen CHF 200 und 400 pro Kopf und Jahr.

Welches ist die minimale Vertragsdauer für einen Anschluss an PUBLICA?
 

Unsere Anschlussverträge sind in der Regel unbefristet. Die Kündigungsfrist beträgt 6 Monate auf Ende eines Kalenderjahres. Somit ist die minimale Vertragsdauer 1 Jahr. Wir wollen unsere Kunden durch qualitativ hochstehende Dienstleistungen überzeugen und nicht mittels Mehrjahresverträgen an uns binden.

Welche Abzüge nimmt PUBLICA bei einer Kündigung eines Anschlussvertrages vor?
 

Es werden keine spezifischen Abzüge vorgenommen. Bei einer Totalliquidation des Vorsorgewerkes (Aktive und Rentner verlassen PUBLICA) überträgt PUBLICA die vorhandenen Mittel des Vorsorgewerks auf den neuen Vorsorgeträger.

Was tun, wenn die firmeneigene Vorsorgestiftung/Pensionskasse autonom bleiben will?
 

Es besteht die Möglichkeit, dass eine Vorsorgestiftung/Pensionskasse „lediglich“ den administrativen Teil und/oder die Buchhaltung bei PUBLICA abwickeln lässt. Dabei profitiert sie ebenfalls von den vorzüglichen Dienstleistungen und Konditionen, welche PUBLICA als nicht gewinnorientierte Sammeleinrichtung bietet, bleibt dabei aber vollständig autonom.