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Klimawandel


In der im Jahr 2015 durchgeführten ESG-Risikoanalyse wurde das Thema „Klimawandel“ mit höchster Priorität eingestuft.

Der Fokus der Analyse wurde auf mögliche Konsequenzen für Produzenten fossiler Energien wie Kohle, Öl und Gas gelegt. Dies in der Annahme, dass die Mengen an Kohlestoff-Emissionen durch staatliche Massnahmen begrenzt werden. Die Analyse der möglichen Auswirkungen auf das PUBLICA-Portfolio erfolgte auf drei Ebenen: der Ebene der institutionellen Rahmenbedingungen („COP21“), der Makroebene (Angebot und Nachfrage) sowie der Mikroebene (Unternehmen und CO2 Sensitivitäten).

Die Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Die Analyse der Kohlestoff-Sensitivitäten der von PUBLICA gehaltenen Energie- und Minengesellschaften zeigt, dass ein Teil der Unternehmen aus den beiden Sektoren überdurchschnittlich hohe Sensitivitäten in Bezug auf eine Kohlestoff-Besteuerung aufweisen. Der Anteil dieser Unternehmen am Gesamtportfolio ist mit 0.1% bis 0.5% jedoch tief.
  • Die Entwicklung von Angebot und Nachfrage in den nächsten 5 bis 10 Jahren lässt vermuten, dass ein Einbruch der Ölpreise wenig wahrscheinlich ist und deshalb keine substanzielle Wertverminderung der Reserven unmittelbar bevorsteht.
  • Kohlefirmen sind in Bezug auf ihr Geschäftsmodell weniger anpassungsfähig und deshalb stärker von einer möglichen Besteuerung von Kohlestoff-Emissionen betroffen.

Aufgrund dieser Analyse beschloss der Anlageausschuss PUBLICA im Februar 2016, Kohleproduzenten aus den weltweiten Aktienportfolios auszuschliessen. Die Umsetzung erfolgte per Ende Mai 2016. Vom Ausschluss waren insgesamt 9 Titel mit einem Wert von rund 11 Millionen Schweizer Franken betroffen.