PUBLICA setzt deshalb nicht auf eine möglichst breite Auswahl von Ländern. Stattdessen werden einzelne Märkte gezielt beurteilt. Dabei fliessen verschiedene Kriterien ein, etwa die Staatsverschuldung, das Budgetdefizit, die Wettbewerbsfähigkeit, die politische Stabilität, Nachhaltigkeitsaspekte, steuerliche Fragen und vor allem die Liquidität des jeweiligen Marktes.
Auch bei der Umsetzung schaut PUBLICA genau hin. Die Anlagen orientieren sich eng an einem Benchmark. Gleichzeitig werden gezielte Anpassungen vorgenommen, wenn dadurch beispielsweise Transaktionskosten gesenkt werden können. Dazu gehören der direkte Erwerb von Anleihen bei ihrer Emission, der punktuelle Einsatz von Futures sowie einem Benchmark mit konstanter Duration.
Der Ansatz zeigt, was langfristiges Anlegen für PUBLICA bedeutet: Die Funktion einer Anlage im Gesamtportfolio verstehen, nach klaren Kriterien auswählen und sorgfältig umsetzen.
Philipp Luginbühl, Senior Portfoliomanager Fixed Income bei PUBLICA, erläutert diesen Ansatz im Fachbeitrag «Selektiv statt breit» in der Schweizer Personalvorsorge.


